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"Nun, nun, der Soldat behilft und schickt sich, wie er kann" - Märchen, Geschichten und Gedichte

Kurzbeschreibung
14. Steinauer Wochentag zum "Welttag des Buches", Benefizveranstaltung zu Gunsten des Museums Brüder Grimm-Haus Steinau | Beginn: 19:30 Uhr
Beginnam 28.04.2018 
Endeam 28.04.2018 
OrtTheatrium Steinau
VeranstalterKulturschaffende der Region
 

Detaillierte Beschreibung

Zum 14. Mal findet das Steinauer Wochenende zum „Welttag des Buches“ als Aktion der Kulturschaffenden der Region statt. Zwei Leseabende werden am Freitag, 27. April 2018, und am Samstag, 28. April 2018, jeweils um 19.30 Uhr angekündigt. Michael Brand, Rudolf Falk, Ingrid Ganß, Wolf-Dieter Gööck, Detlef Heinichen, Burkhard Kling, Marion Klingelhöfer, Gerold Lotz und Sarah Stein unterstützen dabei Hauptinitiator Wolfgang Bindrim. Veranstaltungsort ist diesmal das „Theatrium Steinau“, Am Kumpen 2 – 4, in Steinau a. d. Str. Der Eintritt zu beiden Leseabenden ist frei. Spenden werden jedoch zugunsten des Museums Brüder Grimm-Haus Steinau a. d. Str. gesammelt. Eine Anmeldung im „Theatrium Steinau“ wird unter Telefon 0 66 63 / 3 89 97 15 oder unter E-Mail: info@theatrium-steinau.de empfohlen.

Der zweite Abend steht unter dem Titel „Nun, nun, der Soldat behilft und schickt sich, wie er kann“ und bietet Märchen, Geschichten und Gedichte. Der Krieg bringt nur Zerstörung, Leid und Tod.

Als längst überwunden gelten die Zeiten, die noch geglaubt haben, Kriege führen zu dürfen, weil sie sich davon Ruhm und Ehre versprochen haben. Der Krieg, den Heraklit als „Vater aller Dinge“ bezeichnete, ist nicht mehr „eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“, wie Carl von Clausewitz formulierte. Das heroische Bild des Kriegers ist in unseren Tagen nicht mehr zeitgemäß. Zu viel steht mittlerweile auf dem Spiel. Wir glauben nicht mehr den Dichtern, die Krieg und Heldentod auf dem Schlachtfeld verherrlichen. Zu verdächtig, zu falsch klingt uns ihr Pathos in den Ohren. Es ist eine längst vergangene, eine ganz andere Zeit, in der Kriegserlebnisse als Anekdoten und als Märchen erzählbar gewesen sind. Johann Friedrich Krause, einem alten Dragonerwachtmeister aus Hoof bei Kassel, der dafür mit abgelegten Beinkleidern entlohnt wurde, verdankten die Brüder Grimm Soldatenmärchen, die sie in ihre Sammlung „Kinder- und Hausmärchen“ zunächst aufnahmen, später aber herausnahmen, in die Anmerkungen verbannten oder durch Kontaminationen mit anderen Fassungen abänderten. Das Volksmärchen, dem der „Blick von unten“ eigen ist, übt Sozialkritik und erzählt von den einfachen Soldaten, die von ihrem Herrn, dem König, schlecht entlohnt und zumeist sogar aus dem Dienst entlassen werden, obwohl sie ihm treu und tapfer gedient haben. Dem einfachen Soldaten, dem Märchenhelden, gewährt das Märchen jedoch eine ausgleichende, eine poetische Gerechtigkeit: Wünsche werden wahr.


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