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"Guter Mond, du gehst so stille" (Gedichte und Märchen)

Kurzbeschreibung
13. Steinauer Wochenende zum Welttag des Buches - Ein Leseabend zugunsten des Brüder Grimm-Hauses Steinau; Beginn: 19:30 Uhr
Beginnam 22.04.2017 
Endeam 22.04.2017 
OrtLandgasthof Grüner Baum, Steinau an der Straße
VeranstalterKulturschaffende der Region, Kinzigtal Nachrichten, Magistrat der Stadt Steinau an der Straße
 

Detaillierte Beschreibung

Steinauer Wochenende zum „Welttag des Buches 2017“

Leseabend im Landgasthof „Grüner Baum“

Zum dreizehnten Mal findet das Steinauer Wochenende zum „Welttag des Buches“ als eine konzertierte Aktion der Brüder-Grimm-Stadt Steinau a. d. Str. und der „Kinzigtal Nachrichten“ („Heimatzeitung für Kinzigtal, Spessart und Vogelsberg“) statt. Zwei Leseabende versprechen Nervenkitzel, aber auch Verträumtheit, auf jeden Fall vergnügliche Unterhaltung. Am Samstag, 22. April 2017 um 19:30 Uhr findet ein Abend mit Gedichten und Märchen zum Thema „Guter Mond, du gehst so stille“ statt. Michael Brand, Ingrid Ganß, Marion Klingelhöfer, Gerold Lotz, John Rogers, Sarah Stein, Birgit und Wencke Wiest unterstützen dabei Hauptinitiator Wolfgang Bindrim. Veranstaltungsort ist diesmal der Landgasthof „Grüner Baum“, Leipziger Straße 45, in Steinau a. d. Str. In der Pause der Leseabende sorgt die Küche des Landgasthofes gern für das leibliche Wohl.
Wer erhebt sein Auge in sternenklarer Nacht nicht zum Vollmond, den er als Begleiter der Erde ansehen kann, ohne wie von der Sonne geblendet zu werden? In alten Kulturen wurde die Mondgottheit, die über das Wasser gebietet, nämlich über Ebbe und Flut, als weiblich vorgestellt und als Quelle des Lebens und Heilsbringerin mit der Fruchtbarkeit der Frauen in Verbindung gebracht. Die Griechen nannten sie Selene, die Römer Luna, der als Attribute sowohl Jungfräulich-Keusches als auch Erotisch-Verführerisches und Beschützend-Mütterliches zugesprochen wurden und die zwischen den Göttern und den Menschen vermittelte. Unter dem Mond, der wie die Sonne die Zeit ordnet, wurde Magie geübt, verabredeten sich aber auch die Liebenden voller Sehnsucht. Der Mond ist in Mythen, Märchen und Gedichten Thema und Motiv. Franz von Assisi spricht in seinem „Sonnengesang“ („Il Cantico di Frate Sole“) die Sonne als Bruder und den Mond als Schwester an: „Laudato si‘, mi signore, per sora luna e le stelle!“ In der Nacht ist der Mond der Begleiter der Wanderer und bestimmt die Landschaft, deren feste Konturen verschwimmen und die das Reich der Träume öffnet. Der Blick zum Mond, der zur Selbstbesinnung anregt, ist zugleich ein Blick in das eigene Innere, nämlich entweder in Frieden und Ruhe oder in Todesangst und Chaos. Berühmt ist die von Matthias Claudius gedichtete Verszeile: „Der Mond ist aufgegangen.“ Johann Wolfgang Goethe beschreibt die vom Mond verwandelte Natur, die die eigene Befindlichkeit widerspiegelt: „Füllest wieder Busch und Thal / Still mit Nebelglanz, / Lösest endlich auch einmal / Meine Seele ganz.“ In der Romantik wird die vom Mond beglänzte Zaubernacht immer wieder lyrisch gefeiert, bis diese mit Klischees stilisierte Gefühlsseligkeit in der Parodie desavouiert wird. Nach wie vor beeindruckt Joseph von Eichendorff jedoch mit seinem sprachlich schönen Gedicht „Mondnacht“: „Es war, als hätt der Himmel / Die Erde still geküßt, / Daß sie im Blütenschimmer / Von ihm nun träumen müßt.“ Der Mond ist in der phantastischen Literatur das Ziel kühn ersonnener Raumfahrten und wird oft auch als utopische Gegenwelt beschrieben.

Der Eintritt ist frei. Spenden werden jedoch zugunsten des Brüder-Grimm-Hauses Steinau a. d. Str. gesammelt. Eine Anmeldung im Landgasthof „Grüner Baum“ wird unter Telefon 06663/9110993 oder unter E-Mail info@gruenerbaum-steinau.de empfohlen.

 


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