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"Wollust und Mord, Feuer und Rauch" (Ein Krimiabend)

Kurzbeschreibung
13. Steinauer Wochenende zum Welttag des Buches - Ein Leseabend zugunsten des Brüder Grimm-Hauses Steinau; Beginn: 19:30 Uhr
Beginnam 21.04.2017 
Endeam 21.04.2017 
OrtLandgasthof Grüner Baum, Steinau an der Straße
VeranstalterKulturschaffende der Region, Kinzigtal Nachrichten, Magistrat der Stadt Steinau an der Straße
 

Detaillierte Beschreibung

Steinauer Wochenende zum „Welttag des Buches 2017“

Zwei Leseabende im Landgasthof „Grüner Baum“ 

Zum dreizehnten Mal findet das Steinauer Wochenende zum „Welttag des Buches“ als eine konzertierte Aktion der Brüder-Grimm-Stadt Steinau a. d. Str. und der „Kinzigtal Nachrichten“ („Heimatzeitung für Kinzigtal, Spessart und Vogelsberg“) statt. Zwei Leseabende versprechen Nervenkitzel, aber auch Verträumtheit, auf jeden Fall vergnügliche Unterhaltung.

Es gibt am Freitag, 21. April 2017, um 19:30 Uhr einen Krimiabend unter dem Titel „Wollust und Mord, Feuer und Rauch“, am Samstag, 22. April 2017, gleichfalls um 19:30 Uhr einen Abend mit Gedichten und Märchen zum Thema „Guter Mond, du gehst so stille“. Michael Brand, Ingrid Ganß, Bernadette Huhn, Burkhard Kling, Marion Klingelhöfer, Gerold Lotz, John Rogers, Sarah Stein, Hanns-Georg Szczepanek, Birgit und Wencke Wiest unterstützen dabei Hauptinitiator Wolfgang Bindrim. Veranstaltungsort ist diesmal der Landgasthof „Grüner Baum“, Leipziger Straße 45, in Steinau a. d. Str. In der Pause der Leseabende sorgt die Küche des Landgasthofes gern für das leibliche Wohl. 

Kain erschlug seinen Bruder Abel und es war Gott, der als Detektiv die Täter ermittelte und überführte. Denn keine Untat bleibt unentdeckt. „Das Böse ist immer und überall“ – und fasziniert stets von Neuem, weil es das Gefährliche ist. Der berühmteste Detektiv ist der von Arthur Conan Doyle erschaffene Sherlock Holmes, dessen Londoner Adresse Baker Street 221b mittlerweile jeder kennt und der zum Vorbild einer ganzen Reihe von mehr oder weniger bekannten Ermittlern geworden ist. Dr. John Watson beschreibt die mysteriösen Fälle, die sein Freund mit genauer Beobachtungsgabe und logischem Verstand, mit der Kunst der Kombination („science of deduction“) zum Erstaunen aller Leser löst. Die Krimi-Autoren gewichteten unterschiedlich die Fragen nach Täter („who?“), Tathergang („how?“) und Tatmotiv („why?“). Nicht nur in den trivialen Kriminalgeschichten und klassischen „detective stories“, deren Prototypen und Handlungsschemata schon bald parodiert wurden, geht es um „sex and crime“. In den Werken der Weltliteratur sind die häufigsten Mordmotive Neid, Macht- oder Habgier, Rache, Eifersucht und sogar Liebe. Wie wenig gehört dazu, die moralische Grenze zu überschreiten! Oft ist es nur ein kleiner Schritt, der uns von dem Abgrund trennt und nicht mehr zurückgenommen werden kann, wenn er getan ist. Friedrich Schiller ließ sich von einer wahren Geschichte zu seiner Erzählung „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ anregen und interessierte sich für die Beweggründe des „Helden“, weil er gerade als Dichter um sein eigenes Schatten-Ich („alter ego“) nur zu genau wusste: „Wir müssen mit ihm bekannt werden, eh‘ er handelt; wir müssen ihn seine Handlung nicht bloß vollbringen, sondern auch wollen sehen.“ Uns beunruhigt als Krimi-Leser auch heute immer noch die Frage, die Georg Büchner seiner Dramenfigur Danton in den Mund legte: „Was ist das, was in uns hurt, lügt, stiehlt und mordet?“

Der Eintritt ist frei. Spenden werden jedoch zugunsten des Brüder-Grimm-Hauses Steinau a. d. Str. gesammelt. Eine Anmeldung im Landgasthof „Grüner Baum“ wird unter Telefon 06663/9110993 oder unter E-Mail info@gruenerbaum-steinau.de empfohlen.

 


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