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Beurkundung von Geburten

Die Geburt eines Kindes muss in Deutschland beim Standesamt des Geburtsortes angezeigt werden und wird dort beurkundet. Die meisten Kinder kommen in einem Krankenhaus zur Welt. In diesem Fall ist der Träger der Einrichtung zur Anzeige verpflichtet. Ansonsten stellen die Hebamme oder der Haus- bzw. Notarzt die Geburtsanzeige aus, und die Eltern müssen sie beim Standesamt vorlegen.

Benötigt werden:
1. Geburtsanzeige des Krankenhauses, der Hebamme, des Haus- oder Notarztes
2. Personalausweis bzw. Reisepass,
3. Personenstandsurkunden - entsprechend dem Personenstand der Eltern bzw. der Mutter ist die Vorlage unterschiedlicher Urkunden notwendig. Erläuterungen finden Sie nachfolgend. 

Grundlage für die Geburtsbeurkundung eines Kindes ist die Geburtsanzeige.  Vom Krankenhaus wird verbindlich angegeben, wo und wann das Kind geboren wurde; die Klinik zeigt die Geburt offiziell an. In der Geburtsanzeige werden die für die Beurkundung erforderlichen Angaben über die Eltern des Kindes erfasst. Insbesondere haben die Eltern hier die Gelegenheit, den bzw. die Vornamen ihres Kindes einzutragen. Handelt es sich um eine Hausgeburt, so wird der medizinische Teil der Geburtsanzeige von der Hebamme ausgefüllt, die bei der Geburt behilflich war. Sollte eine Hebamme nicht mitgewirkt haben, so kann - zum Beispiel bei einer Notgeburt - auch ein herbeigerufener Haus- oder Notarzt die Geburtsanzeige ausstellen.

Entsprechend dem Personenstand der Eltern bzw. der Mutter ist die Vorlage unterschiedlicher Urkunden notwendig:
Verheiratete Mütter:

Familienstammbuch, Eheurkunde oder einen beglaubigten Ausdruck aus dem Eheregister sowie Geburtsurkunden der Eltern. Bei Eheschließung im Ausland die Eheurkunde mit deutscher Übersetzung.
Ledige Mütter:
Geburtsurkunde der Mutter oder beglaubigten Ausdruck aus dem Geburtsregister.
Geschiedene Mütter:
Beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister der geschiedenen Ehe mit Scheidungsvermerk; bei Heirat im Ausland die Eheurkunde mit deutscher Übersetzung und rechtskräftiges Scheidungsurteil.
Verwitwete Mütter:
beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister mit Vermerk über den Tod des Ehemannes.

Die Beurkundung der Geburt ist gebührenfrei.
Für gesetzliche Zwecke,  z. B. Taufe, Kindergeld, Krankenkasse oder Erziehungsgeld werden gebührenfreie Urkunden ausgestellt. Gebühren entstehen dann, wenn zusätzliche Urkunden bestellt werden. Dabei kostet die erste Urkunde 10,00 €,  jede weitere Urkunde 5,00 €.

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